{"id":1855,"date":"2015-08-20T22:24:21","date_gmt":"2015-08-20T20:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/wordpress\/?p=1855"},"modified":"2015-08-20T22:30:41","modified_gmt":"2015-08-20T20:30:41","slug":"heimspiel-am-28-08-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/wordpress\/heimspiel-am-28-08-2015","title":{"rendered":"Heimspiel am 28.08.2015"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/motive\/ank2808.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/motive\/ank2808.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"576\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Brief der Szene K\u00f6penick zum Heimspiel am 28.08.2015 gegen Leipzig<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hallo Unioner,<\/p>\n<p>fast ein Jahr ist seit unserem ersten Spiel gegen das Marketingkonstrukt aus Leipzig vergangen. Wer seither die Berichterstattung rund um diesen \u201eVerein\u201c verfolgt hat, k\u00f6nnte den Eindruck gewinnen, dass dieser inzwischen in Fu\u00dfballdeutschland angekommen ist. Sowohl offizielle Vereinsvertreter, zahlreiche Stadiong\u00e4nger, als auch die Medien wirken zunehmend protestm\u00fcde. Es scheint f\u00fcr viele m\u00fcsse es doch irgendwann auch mal genug sein.<\/p>\n<p>Die Nennung des Vereinsk\u00fcrzels \u201eRB Leipzig\u201c ist fast so normal geworden wie den Meidericher Sportverein mit MSV abzuk\u00fcrzen. Dabei wird v\u00f6llig \u00fcbersehen, dass genau dies aus der Schaltzentrale des Unternehmens aus Werbezwecken gewollt war. Und so liest man inzwischen nicht nur im Fernsehen und in den Tageszeitungen niemals etwas von Rasenballsport, sondern inzwischen ist es selbst bei Texten aus den Federn von Fans und bei Unterhaltungen zwischen Schlachtenbummlern normal von RB oder Red Bull zu reden. Die Deutsche Fu\u00dfball Liga sprang im letzten Jahr den Brausej\u00fcngern noch bei und erkl\u00e4rte Anfeindungen gegen das Projekt den Kampf. Mit reichlich leeren Worten kam das Thema sogar auf die Agenda der DFL-Mitgliederversammlung, wobei man die Mitgliedsvereine zur Solidarit\u00e4t mit den \u201eLeipzigern\u201c und zur Distanzierung von den eigenen Fans aufforderte. Bei unserem Testspiel in Halle haben wir mit eigenen Augen und Ohren erleben d\u00fcrfen, wie die Folgen des Konstrukts sind und wie unterschiedlich der Umgang unter den Fans mit dem Profiverein Rasenballsport ist. So verpflichtete Chemie Halle einen Torwart von den Taurinverseuchten, was bei den Einen zu Protestst\u00fcrmen f\u00fchrte. Andere Fans sahen sich aber anscheinend eher gen\u00f6tigt gegen die eigene Fanszene zu schie\u00dfen und diese verbal anzugehen und den S\u00f6ldner in den eigenen Reihen frenetischer zu feiern als jeden anderen Spieler.<\/p>\n<p>Fakt ist sicher, dass langsam alle Argumente ausgetauscht wurden. Die Situation ist keine andere als noch vor einem Jahr. In Leipzig wurden mal wieder Unsummen f\u00fcr neue Spieler ausgegeben, welche fast alle Angebote aus der 1. Bundesliga hatten. Der schn\u00f6de Mammon \u00fcberzeugte diese wohl am meisten. Dazu kommt das Umherschieben der Ware \u201eFu\u00dfballprofi\u201c zwischen den einzelnen Standorten des Dosenimperiums. Die finanziellen M\u00f6glichkeiten scheinen unersch\u00f6pflich und werden wohl niemals nachhaltig erwirtschaftet werden.<\/p>\n<p>Noch gravierender ist in Leipzig weiterhin das Thema Mitbestimmung. Zwar musste man sich der DFL beugen und einen zuvor gecasteten Leipziger Unternehmer als \u201eunabh\u00e4ngiges\u201c Individuum in den Aufsichtsrat aufnehmen, mehr hat sich jedoch nicht getan. Der Verein z\u00e4hlt nach letzten Medienberichten 14 stimmberechtigte Mitglieder. Insgesamt hat man sich in Leipzig geschickt um die Lizenzauflagen der vergangenen Saison herum gewunden. Der Status Quo bleibt unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr unser anstehendes Heimspiel gegen den \u00f6sterreichischen Empork\u00f6mmling. Wir werden nicht dazu \u00fcbergehen und die fleischgewordene Litfa\u00dfs\u00e4ule als stinknormalen Gastverein begr\u00fc\u00dfen. Wir werden solange wie n\u00f6tig und uns m\u00f6glich f\u00fcr den Erhalt der Fu\u00dfballkultur k\u00e4mpfen. Reine Marketinginstrumente wie Rasenballsport werden nie Teil dieser Fu\u00dfballkultur sein! Darum werden wir auch dieses Mal die ersten 15 Minuten schweigen. Doch auch in dieser Saison wollen wir zeigen, dass wir nicht nur plump \u201edagegen&#8221; sind, sondern dass wir vielmehr f\u00fcr etwas einstehen. Wir werden erneut eine optische Aktion pr\u00e4sentieren, die sich klar und deutlich f\u00fcr unsere Art von Fussball ausspricht. Daf\u00fcr bitten wir auch diesmal alle Unioner um Unterst\u00fctzung. Kommt in Trikot, Unionshirt, Jacke oder Pullover, v\u00f6llig egal. Hauptsache euer gew\u00e4hltes Outfit ist in einem knalligen UnionROT gehalten! An sich also eine leichte \u00dcbung.<\/p>\n<p>Lasst uns erneut zeigen was wir zusammen erreichen k\u00f6nnen, denn unsere Geschlossenheit ist eine m\u00e4chtige Waffe.<\/p>\n<p>Szene K\u00f6penick<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brief der Szene K\u00f6penick zum Heimspiel am 28.08.2015 gegen Leipzig &nbsp; Hallo Unioner, fast ein Jahr ist seit unserem ersten Spiel gegen das Marketingkonstrukt aus Leipzig vergangen. 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