{"id":209,"date":"2010-01-21T17:20:08","date_gmt":"2010-01-21T16:20:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/wordpress\/?p=209"},"modified":"2010-01-21T23:21:39","modified_gmt":"2010-01-21T22:21:39","slug":"stellungnahme-zum-15-01-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wuhlesyndikat.de\/wordpress\/stellungnahme-zum-15-01-2010","title":{"rendered":"Stellungnahme zum 15.01.2010"},"content":{"rendered":"<p><em><span><span style=\"font-style: italic;\">Dass die Vorf\u00e4lle in Bielefeld Konsequenzen haben w\u00fcrden war uns allen klar. Was jedoch am vergangenen Freitag passierte war so nicht zu erwarten. In der Halbzeitpause des Spiels trat der Sicherheitsbeauftragte mit ein paar Ordern in Zivil im Schlepptau an einen unserer Jungs heran. Er bat ihn mitzukommen, was dieser auch ohne weiteres tat. Ihm wurde nun zur Last gelegt in Bielefeld einen B\u00f6ller geworfen zu haben. Dies auf Grund der Aussage eines, durch mehrere Zeugenaussagen, nachweislich angetrunkenen Unionordners. Auf dieser Grundlage und ohne die M\u00f6glichkeit besagtes zu widerlegen wurde ihm ein Hausverbot auf unbestimmte Zeit f\u00fcr alle Spiele des 1.FC Union ausgesprochen. Als diese Nachricht wenige Minuten sp\u00e4ter bei uns ankam entschlossen wir uns demonstrativ das Stadion zu verlassen. Angeschlossen von weiteren Gruppen verlie\u00dfen dann etwa 200 Personen die Waldseite in Richtung Abseitsfalle.<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Wir sind von der Art und Weise wie das Ganze von statten ging schwer entt\u00e4uscht. Trotz der unterschiedlichen Interessenlagen gab es auch mit dem Sicherheitsbeauftragten bisher eine gute Zusammenarbeit und man fand stets eine f\u00fcr beide Seiten akzeptable und faire L\u00f6sung. Neu ist jedoch, dass Unioner, trotzdem direkter Kontakt zu Vereinsoffiziellen besteht, w\u00e4hrend des Spiels aus dem Verkehr gezogen werden. Hier h\u00e4tte es schnell zu einer Eskalation der Lage kommen k\u00f6nnen. Neu ist auch, dass der Verein Hausverbote ohne vorherige Anh\u00f6rung ausspricht. Eine f\u00fcr uns nicht tragbare Situation, die zwar rechtens ist, jedoch nicht unserer Auffassung eines Rechtsstaates entspricht. Bisher galt dies auch f\u00fcr den Verein, wir m\u00fcssen uns nun jedoch fragen ob und warum hier ein Umdenken erfolgt, r\u00fchmte man sich doch nach au\u00dfen stets mit dem vorbildlichen Umgang mit seinen Fans und f\u00fchrte just dies immer als Beispiel an. Die besagte Grundlage des Hausverbotes setzte dem ganzen dann die Krone auf.<\/em><\/p>\n<p><em>Noch w\u00e4hrend des Spieles kam es zu einem Gespr\u00e4ch zwischen einzelnen Mitgliedern des Wuhlesyndikats und dem Sicherheitsbeauftragten. Auf Einzelheiten k\u00f6nnen und m\u00f6chten wir an dieser Stelle nicht eingehen. Die in diesem Gespr\u00e4ch zugesagte Anh\u00f6rung fand gestern mit f\u00fcr uns niederschmetterndem Ergebnis statt. Auf Grund von Aussagen zweier weiterer Ordner, welche unabh\u00e4ngig von einander die Tat best\u00e4tigt haben sollen, sowie eines Fotos welches einer der Ordner nach der Tat mit seinem Handy gemacht haben soll wurde das Hausverbot best\u00e4tigt. Es wurde weder das Foto vorgelegt, noch wurden die mutma\u00dflichen Zeugen benannt. Etwaige Zeugenaussagen, welche die Unschuld des Betroffenen best\u00e4tigen w\u00fcrden und werden nicht ber\u00fccksichtigt. Von uns vorgelegtes Fotomaterial wurde als nicht aussagekr\u00e4ftig, weil ebenfalls nach der Tat aufgenommen, zur\u00fcckgewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wuhlesyndikat im Januar 2010 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die Vorf\u00e4lle in Bielefeld Konsequenzen haben w\u00fcrden war uns allen klar. Was jedoch am vergangenen Freitag passierte war so nicht zu erwarten. In der Halbzeitpause des Spiels trat der Sicherheitsbeauftragte mit ein paar Ordern in Zivil im Schlepptau an einen unserer Jungs heran. 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