08.04.2020

Weiterer Gabenzaun entstanden: Königs Wusterhausen!

von Wuhlesyndikat in Allgemein

Auch in Königs Wusterhausen ist heute – unweit des Bahnhofes – ein neuer Gabenzaun durch Initiative der Szene Köpenick, maßgeblich der Sektion 157, entstanden. Alle Informationen findet ihr auf dem untenstehendem Bild oder als PDF auch nochmal hier.

Alle Gabenzäune, deutschlandweit, sind weiterhin hier abrufbar.


06.04.2020

Verzicht: Keine Rückerstattung von Uniontickets!

von Wuhlesyndikat in Allgemein

04.04.2020

Gegenseitig unterstützen – gegenseitig schützen!

von Wuhlesyndikat in Allgemein

Hallo Unioner und hallo Berliner,

unsere Gesellschaft steht nach wie vor unter dem ständigen Einfluss der Covid-19-Auswirkungen. Bereits in der vergangenen Woche konnten wir mit dem „Köpenicker Gabenzaun“ eine erste Initiative ins Leben rufen, um auf lokaler Ebene Solidarität zu leben und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Art, wie der Zaun bisher angenommen wurde – sowohl von Spendenden als auch von Bedürftigen – macht uns Mut, dass wir ein Zusammenrücken der Menschen in der aktuellen Situation fördern können. Auch andere Hilfsprojekte erfahren eine beeindruckende Unterstützung.

Jedoch wollen wir es nicht dabei belassen. In den vergangenen Tagen haben wir uns viele Gedanken gemacht und mit entsprechenden Stellen gesprochen, wie und wo man weitere Hilfe und Unterstützung leisten kann. Dabei kam vor allem immer wieder das Thema der Stoffmasken auf, welche aktuell in vielen Bereichen und Einrichtungen essentiell sind, um die Verbreitung des Virus durch Tröpfcheninfektion einzudämmen. Aufgrund der großen Nachfrage werden diese momentan vor allem an Krankenhäuser und Rettungskräfte zugewiesen, um jene zu schützen, die direkt am Patienten arbeiten und wirken. Jedoch gibt es auch verschiedene andere Einrichtungen, bspw. in der Alten- und Behindertenpflege sowie im Bereich von Tier- und Allgemeinärzten, welche dringend auf diese Masken angewiesen sind, um sich und andere zu schützen.

Daher möchten wir gemeinsam mit Euch weitere materielle Hilfe leisten und dabei helfen, die Zahl der verfügbaren Stoffmasken aufzustocken. Wie Ihr helfen könnt? Mit einer Nähmaschine, etwas Stoff und Garn von Zuhause aus! Unter dem folgendem Link (Copyright: Stadt Essen –Feuerwehr Essen -Jörg Spors (24.03.2020)) findet ihr eine Anleitung, wie man mit simplen Haushaltsmitteln eigene Stoffmasken anfertigen kann. Auch AFTV hat dazu ein Video veröffentlicht, das findet ihr hier. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Masken natürlich nicht mit medizinischen Masken zu vergleichen sind. Jedoch ist die grundsätzliche Wirkungsweise – die Ausbreitung des Virus durch Niesen und/oder Husten zu mindern und die Infektionskurve zu senken – ähnlich.

Daher bitten wir Euch in den kommenden Tagen um Unterstützung bei der Produktion. In den nächsten beiden Wochen, jeweils mittwochs, 08.04. sowie 15.04. (jeweils von 16-19 Uhr), wird es am Köpenicker Gabenzaun schließlich die Möglichkeit geben, die Masken abzugeben. Wir werden diese anschließend koordiniert den Einrichtungen zur Verfügung stellen. Bei Fragen oder Ideen sind wir gern für Euch ansprechbar. Wir sowie die entsprechenden Einrichtungen danken Euch für jeden Support.

Gegenseitig unterstützen – gegenseitig schützen!


02.04.2020

Solidarität in der Corona-Krise

von Wuhlesyndikat in Allgemein

Hallo Unioner,

Solidarität sollte in diesen Zeiten nicht einfach nur ein Wort sein, sondern auch mit Leben gefüllt werden. Im Zuge dessen konnten wir, zusammen mit dem 1.FC Union Berlin e.V. und weiteren Engagierten, in Köpenick einen Gabenzaun errichten. Seit dem gestrigen Mittwoch, 01.04.2020, gibt es daher an der Union-Tanke Nahe des S-Bahnhof-Köpenick, eine Anlaufstelle zur Abgabe und Abholung von Nahrungsmitteln, Bekleidung oder Hygieneartikeln aller Art. Gespendet werden kann rund um die Uhr anonym. Wichtig ist: gebt was ihr könnt, aber nehmt auch nur, was ihr braucht! So helfen wir möglichst vielen Bedürftigen. Alle Informationen zum Köpenicker Gabenzaun sind in diesem Flyer enthalten. Eine Übersicht aller Gabenzäune, sowie weitere Informationen dazu, findet ihr hier.

Außerdem möchten wir euch noch auf einige andere Aktionen aufmerksam machen, mit denen jeder Einzelne helfen kann. Zu nennen ist hier einerseits eine Spendenplattform für euer Lieblingslokal, euren Lieblingsclub, eure Lieblingskneipe oder auch euer Lieblingsmuseum. Viele kulturelle Einrichtungen sind besonders von der Krise betroffen. Idee dieser Plattform ist es, durch den Kauf von Gutscheinen den Gewerbetreibenden kurzfristig trotzdem Geld zur Verfügung zu stellen, damit sie in dieser Zeit überleben können. Das Geld, was ihr also sowieso am nächsten Wochenende in eurer Kneipe versoffen hättet, könnt ihr also auch direkt dort in Form von Gutscheinen spenden und dann einfach versaufen, sobald uns das allen wieder möglich ist. Das Geld geht dabei 1:1 an die Besitzenden (abzgl. möglicher PayPal-Gebühren). Die Plattform findet ihr hier.

Desweiteren könnt ihr euch in Nachbarschaftshilfen und -iniativen an eurem jeweiligen Wohnort engagieren. In Berlin und ganz Deutschland sind davon bereits Viele entstanden. Diese organisieren sich vielfach über den Messenger-Dienst Telegram. Alle bekannten Gruppen sind hier aufgelistet.

Außerdem werden derzeit wohl auch verstärkt Blutspenden benötigt. Dazu hat das Deutsche Rote Kreuz eine Übersicht erstellt mit den wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Blutspenden in Zeiten des Coronavirus. Außerdem könnt ihr dort auch tagesaktuell sehen, wie groß der Bedarf an Blutspenden ist (Blutspende-Barometer). Das Ganze findet ihr hier. Wer sich für eine Blutspende entschieden hat, der findet aktuelle Termine zum Blutspenden beim DRK in Berlin hier.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt an derzeitigen Möglichkeiten, um zu helfen und sich solidarisch mit seinen Mitmenschen zu zeigen. Alle hier aufgeführten Verweise findet ihr in Zukunft auch unter dem Menüpunkt Links und wir werden diesen auch fortlaufend ergänzen, wenn wir von weiteren zuverlässigen und sinnvollen Hilfsangeboten erfahren. Gern könnt ihr uns eure Vorschläge und Ideen auch per Mail senden und wir sammeln diese dann dort. Schreibt uns dazu einfach an: info@wuhlesyndikat.de

Wir wünschen euch und euren Familien weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bleibt gesund…Und Niemals Vergessen: Eisern Union!

Wuhlesyndikat 2002


13.03.2020

Kein Fußball in Zeiten von COVID-19!

von Wuhlesyndikat in Allgemein

Hallo Unioner,

angesichts der aktuellen und für uns alle neuen Lage, möchten wir uns kurz zu Wort melden und euch wissen lassen, wie wir den morgigen Spieltag angehen werden.

Vorweg: niemand von uns ist Experte, jedoch nehmen auch wir die Lage ernst und können nur den zuständigen Stellen vertrauen. Fußball ist ein Teil unserer Gesellschaft und kann damit auch nur in diesem Gesamtkontext gesehen werden. Dazu reicht ein Blick in andere Länder Europas. Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung. Wir alle müssen dazu beitragen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Wir sollten auf unsere Kinder aufpassen, unseren älteren Nachbarn beim Einkauf helfen und zusehen, dass die wirtschaftlichen Folgen für die unteren Schichten unserer Gesellschaft nicht zu hart ausfallen.

Die DFL hat nun entschieden: Der Spieltag am kommenden Wochenende findet ohne Zuschauer statt, danach wird die Saison für drei Wochen unterbrochen. Unsere Position hierzu ist ganz klar: Ein sportlich fairer Wettbewerb kann nur unter gleichen Bedingungen für alle sichergestellt werden. Geisterspiele stellen eine Wettbewerbsverzerrung dar und sie bringen viele Vereine in eine wirtschaftlich bedrohliche Lage. Deshalb dürfte auch das morgige Spiel gegen den FC Bayern München aus unserer Sicht nicht stattfinden. Dass der Spielbetrieb – nach aktuellem Stand- durch den Verband am morgigen Tag doch durchgeführt werden soll, zeigt uns erneut, wer die hässliche Fratze des Fußballs ist. Der Grund ist klar und wurde auch durch Herrn Rummenigge erst kürzlich bestätigt: „Es geht am Ende des Tages um Finanzen“. Dass dabei trotzdem Spieler, Trainer und Funktionäre zusammenkommen, sich Fans in Kneipen oder anderen Örtlichkeiten treffen, um das Spiel zu sehen und sich am Ende des Tages womöglich untereinander trotzdem eine hohe Anzahl an Menschen infizieren, lassen diese Leute außer Acht. Geld scheint am Ende des Tages eben wichtiger als die Gesundheit der Bevölkerung. Warum man nicht dem Beispiel vieler anderer europäischer Ligen folgt und den Spielbetrieb sofort einstellt, erschließt sich uns nicht. Aus unserer Sicht sollte das sofort geschehen und dieser erst fortgesetzt werden, wenn es die gesellschaftliche Lage wieder zulässt. 

Für die sicherlich aktuell bedrohlichen wirtschaftlichen Folgen für die Vereine sollten die Verbände Lösungen entwickeln. Wir halten es nicht für den richtigen Weg mit Solidaritätsaktionen weiter die Fans und Zuschauer zu belasten.

Wir werden das morgige Spiel deshalb in keiner Weise auch noch unterstützen. Es wird daher weder vor noch im Stadion irgendwelche Aktionen unsererseits geben. Auch nach dem Spiel wird sich niemand von uns in die Nähe des Stadions begeben. Wir wollen nicht noch unseren Teil dazu beitragen, dass sich Verband und Fernsehsender über schöne Bilder und neue Berichte freuen können.

Außerdem fordern wir alle Unioner dazu auf, dem Appell des Vereins zu folgen und nicht zum Stadion zu kommen! Seid besonnen und vermeidet, wenn möglich, größere Menschenansammlungen am Spieltag. Verfolgt das Spiel lieber im Beisein eurer Liebsten und Freunde, anstatt unnötige Risiken einzugehen. Denn wir wollen uns ja alle noch wiedersehen, wenn der 1.FC Union Berlin wieder in einem ausverkauften Stadion An der Alten Försterei spielt.

Bis dahin bleibt gesund … und niemals vergessen: Eisern Union!

Wuhlesyndikat 2002

Teen Spirit Köpenick 2006

HammerHearts 2004 


06.03.2020

Kollektivstrafen zum “Schutze” eines Milliardärs – der DFB zeigt erneut sein wahres Gesicht

von Wuhlesyndikat in Allgemein

In den vergangenen Wochen wurde die Fußballöffentlichkeit erneut Zeuge der Doppelmoral und Demokratiefeindlichkeit der Vertreter des sogenannten „modernen Fußballs“. Ihren Höhepunkt erreichte die Absurdität vorerst am vergangenen Wochenende.

Sich gegenseitig übertreffend fabulierten Dietmar Hopp, Karl-Heinz Rummenigge und der DFB selbst, neben abgehalfterten D-Prominenten des Fußballs über „Würde“, „Moral“ und „Respekt“. Dieselben Personen, die im Falle Hopp daran arbeiten, dass der Fußball der Zukunft von hochgezüchteten Retortenvereinen mit unkritischem Klatschpublikum beherrscht wird und der ungebetenen Meinungen gerne mit einem Hochfrequenzgerät begegnet, welches Körperverletzungen nach sich zieht. Oder die, im Fall Rummenigge, Trainingslager in Katar abhalten, einem Land, welches Menschenrechte und somit die oben erwähnten Werte mit Füßen tritt. Ein Land, welches auch aufgrund der DFB-Funktionäre die Weltmeisterschaft 2022 austragen wird. In Anbetracht der nicht aufgeklärten gekauften WM 2006 ist auch hier davon auszugehen, dass sich die Herren das einige teure Uhren haben kosten lassen.

Diese moralisch alles andere als integren Personen und Strukturen wollen uns Fans nun erzählen, was Anstand ist und stören sich an der zugespitzten Wortwahl, mit der wir unsere Kritik äußern. Nur, wenn es keine Möglichkeit gibt, grundlegende Veränderungen im deutschen Fußball zu erreichen, müssen wir eben zu drastischeren Maßnahmen greifen. Dass es keine andere zielführende  Möglichkeit gibt, haben die von uns geführten Gespräche mit den Verbänden gezeigt, die letztlich nicht mehr waren als ein großer Scheindialog.

Die tatsächliche Schande der vergangenen Wochen liegt im Verhalten der Verbände, allen voran des DFB. Zuerst wurden die öffentlichkeitswirksam ausgesetzten Kollektivstrafen wieder eingeführt. Wohlgemerkt, in einer von einem Fußballverband geschaffenen Paralleljustiz. Diese verfassungswidrige Art der Bestrafung ist mit unserem Verständnis von Demokratie nicht in Einklang zu bringen. Indem der DFB diese nun wieder ausspricht, offenbart er nicht nur erneut sein verzerrtes Bild von Rechtsstaatlichkeit, sondern beweist auch eindrücklich, dass er nur solange an Veränderungen und Dialog interessiert ist, solange sein Geschäft nicht ernsthaft gestört wird. Nicht einmal die wenigen Fanorganisationen, die noch mit dem DFB im Dialog stehen, wurden über die “neue Linie” des Verbandes informiert, geschweige denn, deren Meinung eingeholt. Der DFB zeigt wiederholt, dass er kein ernsthaftes Interesse an einem Dialog mit Fans verfolgt. Unter Fritz Keller scheint sich auch hier leider nichts zum Positiven verändert zu haben.

Darüber hinaus sollen von nun an zum Wohle eines Milliardärs sämtliche „Diskriminierungen“ und „Beleidigungen“ sanktioniert werden, bei Wiederholungen droht ein Spielabbruch. Eine Selbstoffenbarung seiner eigenen Unabhängigkeit lieferte der DFB bereits, in dem er im Vorfeld des Spieltags eine Einflussnahme von Vereinsfunktionären und Absprachen zuließ. Der erste Spieltag mit dieser Regelung hat gezeigt, worum es den Verantwortlichen und dem DFB wirklich geht, um schlichte Zensur. Anders ist die Unterbrechung in Meppen nicht zu erklären. Auch, wenn die Verbände jetzt wieder ein Stück weit zurückrudern, zeigt sich klar, in welche Richtung es gehen soll und wird.

Wir sind nicht gutgläubig und waren es auch nie. Und so lassen wir uns auch diesmal nicht blenden. Es geht hier weder um antirassistisches Engagement, noch um Diskriminierung und schon gar nicht um Anstand und Werte. In diesem Falle hätte sich der DFB in der Vergangenheit entschiedener, auch im eigenen Dunstkreis, positionieren müssen. Dieses geschah, wie zu erwarten nicht. Es geht schlichtweg um die Bekämpfung unserer Fankultur und unserer Werte. Die Profiteure des Geschäfts „Fußball“ versuchen mit diesem scheinbar verfänglichen Thema die Fankurven zu spalten, um letztlich die aktiven Fanszenen zu entfernen. Denn diese sind es, die stets den Finger in die Wunde legen und sich für demokratische Vereine, effektive Mitbestimmung im Fußball, für den Erhalt der 50+1 Regel, für bezahlbare Eintrittskarten und fangerechte Anstoßzeiten einsetzen und somit letztlich für das, was uns Fans die Identifikation mit diesem Sport noch halbwegs gelingen lässt.

Aber dieses Engagement ist dem DFB und seinen Verbündeten ein Dorn im Auge, welchen es zu bekämpfen gilt. Diesen Kampf nehmen wir auch weiterhin gerne an, denn wir haben keine andere Wahl, als ihn zu führen, wenn wir unseren Fußball zumindest teilweise noch erhalten wollen. Dieser Kampf kann plakativ, zugespitzt und provokant geführt werden oder tiefgründig und differenziert – wichtig ist, dass wir ihn führen!

Denn wir Fans sind die Basis und die Seele des Fußballs und wir lassen uns weder von Kollektivstrafen, noch von Spielunterbrechungen davon abhalten, für unsere Sache einzustehen.

Wir fordern und erwarten daher:

  • Kollektivstrafen abschaffen! Es wird Zeit, dass der DFB sein mittelalterliches Rechtsverständnis für alle Zeit hinter sich lässt und Kollektivstrafen nicht nur aussetzt, sondern seine Rechts- und Verfahrensordnung diesbezüglich ändert und damit das Instrument der kollektiven Bestrafung abschafft. Im gleichen Zuge erwarten wir die sofortige Aufhebung der gegen Borussia Dortmund ausgesprochenen Zuschauerausschlüsse.
  • Die wirklich hässlichen Gesichter des Fußballs bekämpfen! Der Fußball ist kaputt. Wirtschaftliche Interessen werden hofiert, das System sorgt dafür, dass reiche Clubs immer reicher werden, in den Verbänden steht Korruption an der Tagesordnung und um Menschenrechtsverletzungen schert man sich einen Dreck. Nicht erst seit den „Football Leaks“- Enthüllungen ist bekannt, dass Verbände und Vereine sich an diesen Zuständen nicht stören – im Gegenteil, sie fördern sie sogar. Hier muss endlich gegengesteuert werden, sollte den Herren wirklich etwas am Fußball liegen!

Wer nur am maximalen Profit orientiert ist, Werte deshalb nur zu seinem (Wettbewerbs-)Vorteil benennt und sich mit jahrelanger Kritik von Fans nicht ehrlich auseinandersetzt, macht sich lächerlich, wenn er sich als Hüter der Moral inszeniert. Wir Fans werden die Praxis vom letzten Spieltag nicht einfach so hinnehmen und im Zweifel weiter Unterbrechungen und auch Abbrüche in Kauf nehmen.

Fick dich DFB!            

Die Fanszenen Deutschlands im März 2020


09.01.2020

Leipzig Auswärts

von Wuhlesyndikat in Allgemein

Liebe Unioner,

bereits in wenigen Tagen starten wir und die Mannschaft in die Rückrunde und uns erwartet zum Auftakt erneut das ungeliebte Konstrukt aus Leipzig. Wie schon zu unserem ersten Bundesligaspiel, kann es auch diesmal nur bedeuten, dieses Spiel als kein normales anzusehen und weiterhin Haltung zu bewahren!

Um diesem Spiel den notwendigen Rahmen zu geben, haben sich die Fanclubs des 1.FC Union Berlin e.V. gemeinsam auf folgendes Vorgehen geeinigt:

Da die Möglichkeiten des Protestes im Zentralstadion aufgrund von Zensur begrenzt oder kaum möglich sind, wird zumindest ein Teil dessen bereits 2 Stunden vor dem Spiel beginnen: um 16:30 Uhr wird sich ein Trauermarsch vom Leipziger Hauptbahnhof zum Zentralstadion aufmachen. Hierbei ist es wichtig, dass ALLE IN SCHWARZ erscheinen. Versucht also, egal ob ihr mit dem Auto, Bus, Zug oder was auch immer kommt, diesen Treffpunkt am Leipziger Hauptbahnhof wahrzunehmen!

Wenn der Tross das Stadion erreicht, wird jedoch nicht sofort der Gästeblock geentert. Auf Kommando wird es wenige Minuten vor Spielbeginn geschlossen in den Block gehen. Bis dahin wird sich vor den Blockeingängen gesammelt, um so auch ein optisches Zeichen im Stadion zu setzen und Geschlossenheit zu demonstrieren.

Anschließend werden wir, wie gewohnt, auch ein akustisches Zeichen setzen und abermals die ersten 15 Minuten schweigen. Um hiernach einen angemessenen Kontrast erzeugen zu können, sollten alle Unioner einen Schal parat haben, was schließlich auch eine Selbstverständlichkeit ist.

Denkt daran: nur mit einem kontinuierlichen und ausdauernden Protest können wir ein ausdrucksstarkes Zeichen setzen. Wir haben als Unioner schon viele Kämpfe bestritten und sicher nicht alle gewonnen. Dabei haben uns aber immer zwei Dinge ausgezeichnet: Geschlossenheit und Haltung. Also lasst uns erneut zusammen ein geschlossenes Zeichen setzen und Haltung bewahren. Für den Fußball, den wir lieben!

Gemeinsam Eisern!

Alt-Unioner

Beverly Boys

Brigade Köpenick 1999

Die Eisernen

Die eisernen Wildsäue

Die Schärfsten

Die üblichen Verdächtigen

East Devils 2001

Eiserne Kirschkolonne

Eiserne Legion Prignitz-Ruppin

Eiserner V.I.R.U.S.

Fliegender Koffer

Fritzen Templin

FSC Känguruh

Gockelz-Spreenhagen

Halle/S

HammerHearts 2004

Komakolonne Ost-Berlin

Kranker Haufen

Ludwigsfelde‘79

olleOmaTours

Olsenbande

Oranienburger Frösche

Sachsenadler

Schluckauf’82 Karlshorst

Szene Dekadenz

Teen Spirit Köpenick 2006

Torpedo Rot-Weiß

UnbezwingBar

Unioner Königs Wusterhausen

Unioner mit Handicap

Unionläuse Berlin

Wildauer Kickers

Wuhlesyndikat 2002

Ziegenunioner

Zwei-Bier-Fraktion


03.12.2019

Neues am Szene Konsum: Kalender 2020!

von Wuhlesyndikat in Allgemein

24.11.2019

Schalke Auswärts – geschlossen in Rot

von Wuhlesyndikat in Allgemein

31.10.2019

Berlins Nummer Eins !

von Wuhlesyndikat in Allgemein

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